Elterngeld, Kindergeld & Co.
Wichtige Anträge im Überblick


Von Windelprinz Redaktion -

Elterngeld beantragen
 © PublicDomainPictures - Pixabay

"Glück kann man nicht kaufen. Es wird geboren."
Sprichwort











Leider wird das Baby-Glück auch immer von einer Portion Bürokratie begleitet. Wenn man sich jedoch erst mal einen Überblick verschafft hat, ist alles halb so wild.

Hier findest du einen kompakten Überblick über wichtige Anträge, wie Mutterschaftsgeld, Elternzeit & Elterngeld, Krankenversicherung, Kindergeld und Kinderzuschlag. In verständlichen Worten wird beschrieben, um was es geht. Du erfährst, wann der richtige Zeitpunkt für die verschiedenen Anträge ist und wo es weitere Informationen dazu gibt.


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Aktuell: Corona-Familienbonus

Der Bundestag hat am 29.06.2020, neben einer zeitlich begrenzten Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent (bzw. von 7 auf 5 Prozent) bis zum Jahresende, nun auch den Familienbonus beschlossen. Demzufolge sollen 300 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind ausbezahlt werden. Die Zahlung soll im September und Oktober 2020 gemeinsam mit dem Kindergeld in zwei Raten erfolgen (siehe auch: Auszahlungstermine Kindergeld). Ein Antrag ist nicht notwendig.

Da der Kinderbonus auf den steuerlichen Kinderfreibetrag angerechnet wird, profitieren vom Kinderbonus vor allem Familien mit geringem Einkommen. Bei verheirateten Paaren greift der Bonus in voller Höhe, wenn sie gemeinsam über nicht mehr als 67.800 Euro Jahreseinkommen verfügen. Ab einem gemeinsamen Jahreseinkommen von 85.900 Euro profitieren Familien nicht vom Kinderbonus.

Stand: 30.06.2020


Mutterschaftsgeld beantragen

Wann beantragen: Ab der 33. SSW
Wo beantragen: Bei der Krankenkasse

Details: Während der Schutzfristen vor und nach der Geburt wird von den gesetzlichen Krankenkassen das Mutterschaftsgeld ausbezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass die Schwangere gesetzlich pflichtversichert (oder freiwillig gesetzlich versichert) ist, in einem angestellten Beschäftigungsverhältnis steht oder arbeitslos gemeldet ist und Arbeitslosengeld erhält. Außerdem muss das Nettoeinkommen während der letzten 3 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes mindestens 390,- Euro betragen haben. Bei einem monatlichen Nettolohn von über 390,- Euro kommt zum Mutterschaftsgeld dann auch noch ein Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld hinzu, den der Arbeitgeber leisten muss, um die Differenz auszugleichen.

Ausgezahlt wird das Mutterschaftsgeld im Normalfall von 6 Wochen vor, bis 8 Wochen nach der Geburt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten sogar von 6 Wochen vor, bis 12 Wochen nach der Geburt. Beantragen musst du das Mutterschaftsgeld vor Beginn der Schutzfrist bei deiner zuständigen Krankenkasse. Dazu benötigst du eine Bescheinigung vom Frauenarzt mit dem voraussichtlichem Entbindungstermin ("Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung"). Diese Bescheinigung wird ab der 33. Schwangerschaftswoche ausgestellt, daher ist der Antrag frühestens 7 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin möglich.

Familen- oder privat versicherte Frauen, die keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld von der gesetzlichen Krankenkasse haben, können unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung durch das ▶ Bundesamt für Soziale Sicherung beantragen. Dieses gewährt ein einmaliges Mutterschaftsgeld bis zu einer Höhe von bis zu 210,- Euro.

Mehr Informationen zum Mutterschaftsgeld:
▶ Mutterschaftsleistungen (BMFSFJ Familienportal)
▶ Leitfaden zum Mutterschutz (BMFSFJ)


Elternzeit beantragen


Wann beantragen: Spätestens 7 Wochen vor Beginn der Elternzeit
Wo beantragen: Bei deinem Arbeitgeber

Details: Ab der Geburt ihres Kindes können berufstätige Eltern jeweils bis zu 3 Jahre Elternzeit in Anspruch nehmen. Auch wenn darauf ein gesetzlicher Anspruch besteht, muss der Arbeitgeber spätestens 7 Wochen vor Begin der Elternzeit informiert werden. Dies geschieht in schriftlicher Form (ein formloses Schreiben genügt), wobei im Schreiben festgehalten werden muss, wann die Elternzeit beginnt, wann sie enden soll und ggf. auch, in welche Abschnitte sie unterteilt sein soll. Es muss dabei verbindlich erklärt werden, für welche Zeiträume innerhalb der ersten 2 Lebensjahre Elternzeit in Anspruch genommen wird.

Weiterhin muss dem Arbeitgeber erklärt werden, ob man während der Elternzeit beabsichtigt, in Teilzeit zu arbeiten. Aufgrund der Verbindlichkeit sollte dies vorab gut geplant werden. Gemäß dem § 15 Absatz 4 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes dürfen Eltern ährend der Elternzeit bis zu 30 Stunden pro Woche einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Wichtig: Eine Erwerbstätigkeit während des Eltergeldbezugs wirkt sich in der Regel mindernd auf das Elterngeld aus.


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Bei Geburten vor dem 1. Juli 2015 darf die Elternzeit in 2 Abschnitten je Elternteil genommen werden. Ein Abschnitt von bis zu 12 Monaten darf davon auch auf den Zeitraum zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes verlagert werden. Bei Geburten ab dem 1. Juli 2015 darf die Elternzeit je Elternteil in bis zu 3 Abschnitte unterteilt werden. Dabei darf ein Abschnitt von bis zu 24 Monaten auf den Zeitraum zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes verlagert werden. Handelt es sich um den 3. Abschnitt, der zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes genommen werden soll, so ist zu berücksichtigen, dass der Arbeitgeber diesen im Fall von dringenden betrieblichen Gründen ablehnen kann!
Während der Elternzeit besteht Kündigungsschutz.

Mehr Informationen zur Elternzeit:
▶ Elternzeit (BMFSFJ Familienportal)


Elterngeld beantragen


Elterngeldantrag
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Wann beantragen: Innerhalb der ersten 3 Monate nach der Geburt
Wo beantragen: Bei der zuständigen Elterngeldstelle (siehe Details)

Details: Elterngeld ist eine finanzielle Leistung vom Staat und ist somit klar abzugrenzen von der Elternzeit, die nur für Eltern in einem Arbeitsverhältnis relevant ist. Eltern können ab der Geburt bis zu 14 Monate Basiselterngeld erhalten. Das wiederum ist ganz unabhängig davon, ob die Elternzeit darüber hinaus andauert. Die Höhe des monatlich gezahlten Elterngeldes hängt vom durchschnittlichen monatlichen Nettogehalt (dem sog. "Elterngeldnetto") im Bemessungszeitraum ab. Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage werden jedoch nicht alle Einkünfte berücksichtigt. Dazu zählen u.a. folgende Einmalzahlungen:

  • Weihnachts - und Urlaubsgeld
  • 13. Monatsgehalt
  • Erfolgsbeteiligung
  • Sonderzahlungen
  • Abfindungen

Der derzeitige Mindest- oder Sockelbetrag beträgt 300,- Euro, während das -aufgrund der Kappungsgrenze- maximal ausbezahlte Elterngeld 1.800,- Euro beträgt.

Die ▶ zuständige Elterngeldstelle kann beim BMFSFJ-Familienportal ermittelt werden. Neben der Geburtsurkunde müssen dem Antrag unterschiedlichste Nachweise beigefügt werden, die teilweise auch der Arbeitgeber ausstellen muss. Der Elterngeldantrag ist von allen Formalien rund um die Geburt eine der umfangreichsten. Es lohnt sich deshalb, den Antrag bereits vor der Geburt, so weit dies eben möglich ist, vorzubereiten.

Alternativ zum Basiselterngeld besteht die Möglichkeit Elterngeld Plus zu beziehen, das über einen längeren Zeitraum hinweg ausbezahlt wird. Insbesondere bei einer Erwerbstätigkeit während des Eltergeldbezugs kann das Elterngeld Plus gegenüber dem Basiselterngeld vorteilhaft sein. Dies sollte in jedem Fall im Vorfeld mit einem professionellen ▶ Elterngeldrechner geprüft werden.

Wichtig ist es außerdem, zu berücksichtigen, dass die Zahlungen vom Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss auf das Elterngeld angerechnet werden! Elterngeld ist innerhalb von 3 Monaten ab der Geburt bei der zuständigen Elterngeldstelle zu beantragen, denn es wird nur bis zu 3 Monate rückwirkend bezahlt.

Im folgenden Video, das vom BMFSFJ auf Youtube bereitgestellt wurde, ist die Funktionsweise von Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonus in verständlicher Weise erklärt:



Das neue Elterngeld Plus - Quelle: Youtube | BMFSFJ


Mehr Informationen zum Elterngeld:
▶ Elterngeld: Alles Wissenswerte zum Thema
▶ Elterngeld (Familienportal BMFSFJ)
▶ Elterngeld-Schnellrechner (BMFSFJ)
▶ Elterngeldrechner mit Planer (BMFSFJ)


Krankenversicherung in Mutterschutz und Elternzeit


Wann beantragen: Vor Beginn des Mutterschutzes
Wo beantragen: Bei der Krankenkasse

Setze dich rechtzeitig mit deiner Krankenkasse in Verbindung um zu klären, wie du während des Mutterschutzes und in der Elternzeit versichert bist. Gesetzlich Pflichtversicherte bleiben während der Elternzeit i.d.R. beitragsfrei versichert. Auch freiwillig gesetzlich Versicherte sind unter bestimmten Voraussetzungen vom Beitrag befreit.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) kann es dagegen ganz anders aussehen, denn dort müssen die Prämien i.d.R. weiter gezahlt werden, sofern der Versicherer im jeweiligen Tarif keine beitragsfreie Zeit oder spezielle Zuschüsse anbietet.

Mehr Informationen zur Krankenversicherung:
▶ "Krankenversicherung in der Elternzeit" (Quelle: Finanztip)


Krankenversicherung für das Kind


Wann beantragen: Baldmöglichst nach der Geburt
Wo beantragen: Bei der Krankenkasse von Vater oder Mutter (siehe Details)

Details: Auch wenn dies formell erst ab der Geburt erledigt werden kann, so kannst du diesen Punkt bereits vor der Geburt mit deiner Krankenkasse besprechen und dort alle nötigen Informationen einholen.

Wenn beide Elternteile gesetzlich versichert sind, wird das Kind in der Regel einfach bei einem der beiden Elternteile mitversichert (familienversichert). Dazu benötigt die Krankenkasse neben den Anmeldeunterlagen auch eine Geburtsurkunde. Ist ein Elternteil privat versichert und der andere gesetzlich, so ist es von den Einkommensverhältnissen der Eltern abhängig, ob das Kind familienversichert werden kann.

Mehr Informationen zur Krankenversicherung:
▶ "Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse" (Quelle: Finanztip)
▶ "Den Nachwuchs privat krankenversichern" (Quelle: Finanztip)


Kindergeld beantragen


Wann beantragen: Spätestens bis zum 6. Lebensmonat des Kindes
Wo beantragen: Bei der örtlich zuständigen Familienkasse

Details: Das Kindergeld wird einkommensunabhängig für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr ausbezahlt. Für Kinder in Ausbildung gibt es sogar bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld, für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr. Das Kindergeld ist ab dem 3. Kind gestaffelt: für das 1. und 2. Kind gibt es seit dem 01. Juli 2019 monatlich jeweils 204,- Euro (zuvor 194,- Euro), für das 3. Kind 210,- Euro (zuvor 200,- Euro) und für jedes weitere Kind 235,- Euro (zuvor 225,- Euro).


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Beantragt wird das Kindergeld ab der Geburt bei der örtlich zuständigen Familienkasse. Dies geschieht per Post oder per Fax. Das Formular für den ▶ Kindergeld-Antrag kann online bei der Arbeitsagentur heruntergeladen werden. Dem Antrag muss neben einer Geburtsurkunde auch die steuerliche Identifikationsnummer des Kindes beigefügt werden. Diese Nummer wird i.d.R. innerhalb einiger Wochen nach der Anmeldung des Kindes bei der Meldebehörde vom ▶ Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) verschickt. Daher ist es gut zu wissen, dass das Kindergeld bis zu 6 Monate rückwirkend gewährt wird (ab 01. Januar 2018 - zuvor waren bis zu 4 Jahre rückwirkend möglich).

Mehr Informationen zum Kindergeld:
▶ Auszahlungstermine Kindergeld 2020
▶ Finanzielle Unterstützung für Familen und Kinder (Bundesagentur für Arbeit)
→ "Kindergeld beantragen", sowie
→ "Kindergeld verstehen"
▶ Kindergeld (BMFSFJ Familienportal)


Kinderzuschlag beantragen


Wann beantragen: Sobald das Kindergeld beantragt wurde
Wo beantragen: Bei der örtlich zuständigen Familienkasse

Details: Der Kinderzuschlag ist abhängig vom Einkommen der Eltern und wird ausbezahlt, wenn Eltern mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf, nicht aber den ihrer Kinder decken können. Somit soll verhindert werden, dass Arbeitslosengeld II bezogen werden muss. Um den Kinderzuschlag erhalten zu können, muss zunächst Kindergeld bezogen werden.

Der Kinderzuschlag beträgt seit dem 01. Juli 2019 maximal 185,- Euro pro Monat je Kind (zuvor: 170,- Euro). Um ihn zu erhalten muss eine Mindesteinkommensgrenze von 900,- Euro bei Paaren bzw. 600,- Euro bei Alleinerziehenden gegeben sein. Ebenso greift bis Ende 2019 noch eine Höchsteinkommensgrenze, für deren Ermittlung eine Berechnung des Lebensunterhalts notwendig ist.

Beantragt werden muss der Kinderzuschlag, wie auch das Kindergeld, bei der örtlich zuständigen Familienkasse. Das Formular für den ▶ Antrag auf den Kinderzuschlag kann auch online bei der Arbeitsagentur heruntergeladen werden.

Neuerungen: Zum 1. Januar 2020 entfällt die obere Einkommensgrenze, so dass der Kinderzuschlag auch bei etwas höheren Einkommen bezogen werden kann. Weiterhin wird das Einkommen der Eltern, das über den eigenen Bedarf hinausgeht, nur noch zu 45% (statt heute zu 50%) auf den Kinderzuschlag angerechnet.


Mehr Informationen zum Kinderzuschlag:
▶ Auszahlungstermine Kinderzuschlag 2020
▶ Finanzielle Unterstützung für Familen und Kinder (Bundesagentur für Arbeit)
→ "Kinderzuschlag beantragen", sowie
→ "Kinderzuschlag verstehen"
▶ KiZ - Der Zuschlag zum Kindergeld (BMFSFJ)
▶ Kinderzuschlag (BMFSFJ Familienportal)


Zusatzleistungen für Schwangere


Wer in der Schwangerschaft nur über wenig finanzielle Mittel verfügt, kann u.U. von verschiedenen Zusatzleistungen Gebrauch machen. Welche Leistung möglich sind, hängt von der jeweiligen Lebenssituation ab:

Schwangere mit Anspruch auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II können ab der 13. SSW (bis zur Geburt) einen schwangerschaftsbedingten Mehrbedarf erhalten. Dieser beträgt 17 Prozent der Regelleistung. Außerdem können auch sie auf auf Antrag verschiedene Beihilfen in Form von Pauschal- und Einmalleistungen beantragt werden, wie zum Beispiel für Schwangerschaftsbekleidung, Möbel oder für die notwendige Erstausstattung. Bie Beantragung erfolgt bei der zuständigen Arbeitsagentur.

Auch Geringverdiener oder Nicht-Berufstätige, die keinen Anspruch auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II haben, können Mehrbedarfszuschläge und Beihilfen, z.B. für Erstausstattung erhalten.

Mehr Informationen zu Zusatzleistungen:
▶ Schwanger und arbeitslos - Was steht mir zu?
▶ Leistungen bei geringem Einkommen (BMFSFJ Familienportal)
▶ Mutterschaftsgeld für Nicht-Berufstätige (BMFSFJ Familienportal)
▶ Leistungen für Schülerinnen, Auszubildende und Studentinnen (BMFSFJ Familienportal)


Auszahlungstermine Kindergeld 2020

Die Kindergeld-Auszahlungstermine sind (ohne terminlichen Rechtsanspruch) von der Endziffer der Kindergeldnummer abhängig. Die Kindergeldnummer findest du auf dem Kindergeldbescheid der Familienkasse, den du bei der Bewilligung des Kindergelds erhalten hast. Sie ist aber auch im Überweisungstext verschlüsselt. I.d.R. handelt es sich um die 3 Stellen vor dem Kürzel "FK" plus die 6 Stellen danach. Falls du dir unsicher bist, kannst du die Kindergeldnummer auch bei der zuständigen Familienkasse erfragen. Gut zu wissen: Das Kindergeld und der Kinderzuschlag werden zeitgleich ausbezahlt.


Kindergeld (+ Kinderzuschlag), Termine 2020


▶ Kindergeld Januar 2020

▶ Kindergeld Februar 2020

▶ Kindergeld März 2020

▶ Kindergeld April 2020

▶ Kindergeld Mai 2020

▶ Kindergeld Juni 2020

▶ Kindergeld Juli 2020

▶ Kindergeld August 2020

▶ Kindergeld September 2020

▶ Kindergeld Oktober 2020

▶ Kindergeld November 2020

▶ Kindergeld Dezember 2020


Mehr Infos & Aktuelles


Kinderzuschlag 2020


Seit dem 01. Januar 2020 ist es für weit mehr Familien als bislang möglich, den Kinderzuschlag zu erhalten. Dank einer gesetzlichen Neuregelung sollen Familien mit wenig Einkommen nun besser unterstützt werden. Mehr dazu lest ihr hier im Beitrag, unter dem Punkt Kinderzuschlag.


Leistungen für Bildung und Teilhabe


Nach der Erhöhung des Kinderzuschlags im Juli 2019 wurden zum 1. August 2019 auch die sog. "Leistungen für Bildung und Teilhabe" verbessert. Die Leistung für den Schulbedarf steigt damit beispielsweise von 100 Euro auf 150 Euro pro Kind und Schuljahr. Ebenso erhöht sich die monatliche Bezuschussung für soziale und kulturelle Aktivitäten (z.B. Sportverein oder Musikschule) von bislang 10 Euro auf 15 Euro.


Das Gute-KiTa-Gesetz


Ab dem 1. August 2019 wurden mit dem Gute-KiTa-Gesetz alle Familien, die Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach dem SGB II (Zweites Sozialgesetzbuch) beziehen, von den KiTa-Gebühren befreit. Die weiteren Maßnahmen sind von den Bundesländern abhängig. Mehr dazu hier: ▶ Das Gute-KiTa-Gesetz - Mehr Qualität und weniger Gebühren | Frühe Chancen


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Elterngeld